Schamanismus als naturmystische Religion

Im wilden Tal der Isar


Schamanismus muss man leben und praktizieren. Am besten draußen in der wilden Natur. Alles Wichtige findet sich in meinem Buch: Schamanismus als moderne Naturreligion. Grundlagen und Wege eines spirituellen Schamanismus.

"Der Autor zeigt in seinem Werk auf, wie man Schamanismus als moderne, authentische Religion der Natur in heutiger und zukünftiger Zeit leben kann. Es ist eine freie, innovative, kreative, poetische, lebendige, vielschichtige und wahrlich ökologische Form der „Religion“. Es werden tiefenpsychologische Verbindungen zum Buddhistischen und Christlichen geknüpft, indem die archetypischen Paradigmen aufzeigt werden, wobei immer das Ganzheitliche der Natur der entscheidende Orientierungsmaßstab bleibt. Schamanismus ist für den Autor weder ein Spiel mit dem Exotischen noch eine Kommerzialisierung bloßer Techniken, sondern eine spirituelle Lebensform in und mit MUTTER ERDE, die in unserem Land täglich praktiziert werden kann, von den Inseln der Nordsee bis zu den Bergen und Tälern der Alpen."

Ein schamanisches Bekenntnis des Lebens

1. Wir Schamanen glauben nichts, denn wir gehen einfach von den Tatsachen des natürlichen Lebens aus.
2. Geister und andere Wesenheiten sind Teil einer umfassenden Natur. Das wissen wir aufgrund von Erfahrungen. Erfahrungen sind der Weg und müssen selbst gemacht werden.
3. Wir glauben an keinen Gott der Allmacht oder Ähnliches, sondern nehmen das Leben, wie es ist: vielfältig, wandelbar, voller Entwicklungen, Wunder und Schönheiten. Individuelles Leben ist immer endlich und das ist gut so.
4. Wir wollen die Welt nicht verändern durch immer mehr Technik, sondern die natürliche Welt erhalten. Die natürliche Welt der ursprünglichen Natur auf dieser Erde ist unser Maßstab.
5. Die Übermacht des Menschen und seine Überzivilisation halten wir für einen Irrweg der Entwicklung, weil er das ökologische Gleichgewicht auf der Erde zerstört hat und weiter zerstört.
6. Alle Lebewesen haben ein Recht auf Leben. Alle sind nur Mitgeschöpfe. Wir wollen keine Welt ohne Insekten oder Singvögel.
7. Jeder Mensch sollte an seinem Geist arbeiten, ihn entwickeln, indem er ihn von primitiven Elementen (Z.B. Süchten oder Obsessionen) reinigt und so allmählich ein besserer Mensch wird.
8. Das Leben an sich bildet eine universelle Gemeinschaft. Daran sollte sich auch der Mensch mit seinen Gesellschaften orientieren.
9. Wir denken nicht nur an uns, sondern an die siebte Generation nach uns, denn wir sind nur Hüter der Erde für kommende Generationen.
10. Wir wollen die Vielfalt und Heiligkeit des Lebens in seinen natürlichen Formen erhalten.